Kurzlink erstellen heißt, eine lange Webadresse bei einem Dienst einzutragen und dafür eine kurze Adresse zu bekommen, die beim Aufruf automatisch zum Ziel weiterleitet. Das dauert wenige Minuten und braucht kein technisches Wissen. Du brauchst die vollständige Zieladresse, einen Dienst und optional einen Namen für den Link.
Am häufigsten kürzt man Links für Visitenkarten, Flyer und Profile, weil dort wenig Platz ist. Auch in Newslettern und Nachrichten sieht ein kurzer Link aufgeräumter aus. Wichtig ist vorher die Frage, ob das Ziel später noch geändert werden soll und ob du wissen willst, wie oft der Link geklickt wird. Davon hängt ab, welchen Dienst du nimmst. Wer druckt, sollte besonders genau prüfen, denn eine gedruckte Adresse lässt sich nicht mehr korrigieren.
Hier siehst du die Schritte vom ersten Eintrag bis zum Test am Handy. Dazu kommen Hinweise zum Slug, zur Klickstatistik, zu kostenlosen Plänen und zu den Fehlern, die beim Kürzen am häufigsten passieren.
Wie erstellst du einen Kurzlink?
Du trägst die lange Adresse bei einem Kurzlink-Dienst ein und kopierst die kurze Adresse, die du zurückbekommst. Das geht in fünf Schritten. Mehr zu den Kurzlinks von jog690.link findest du auf der Seite Short Links.
- Zieladresse im Browser öffnen, prüfen und vollständig kopieren
- Adresse beim Dienst als Ziel einfügen
- Wenn möglich einen eigenen Slug eintragen
- Kurzlink speichern und kopieren
- Kurzlink am Handy öffnen und das Ziel prüfen
Was solltest du vor dem Kürzen klären?
Kläre vorher, wo der Link eingesetzt wird und ob sich das Ziel ändern kann. Davon hängt ab, ob du einen Kurzlink mit änderbarem Ziel und Statistik brauchst. Für einen einzelnen Link in einer Nachricht reicht oft die Originaladresse. Wann sich ein Dienst lohnt, erklärt der Beitrag URL-Shortener: Was ist das.
- Wird der Link gedruckt? Dann ist ein änderbares Ziel sinnvoll
- Soll er später auf eine andere Seite zeigen können?
- Willst du die Klicks zählen?
- Soll die Adresse zu deiner Marke passen? Dann brauchst du eine eigene Domain
Wie wählst du einen guten Slug?
Ein guter Slug ist kurz, beschreibt das Ziel und lässt sich ohne Fehler abtippen. Der Slug ist der Teil nach dem Schrägstrich und je nach Dienst zufällig oder frei wählbar. Ein Slug wie /herbst merkt man sich leichter als eine Reihe zufälliger Buchstaben.
Wird der Link gedruckt, tippt ihn womöglich jemand von Hand ein. Dann zählt jedes Zeichen.
- Kurz: so wenige Zeichen wie möglich
- Sprechend: /termin statt einer zufälligen Folge
- Ohne Sonderzeichen und Umlaute
- Eindeutig: pro Einsatz ein eigener Slug
Wie testest du einen Kurzlink?
Öffne den Kurzlink am Handy und im Browser und prüfe, ob er auf die richtige Seite führt. Mach das, bevor du ihn verschickst oder druckst, denn ein Fehler fällt sonst erst auf, wenn Besucher ihn melden.
- Führt der Link zur richtigen Seite?
- Funktioniert er im WLAN und mit mobilen Daten?
- Öffnet er sich auch in einem zweiten Browser?
- Bei Druck: Adresse einmal von Hand abtippen und prüfen
Wie siehst du, wie oft ein Kurzlink geklickt wurde?
Du siehst es in der Klickstatistik des Dienstes. Lege für jeden Einsatz einen eigenen Kurzlink an, etwa einen für den Newsletter und einen für Instagram, dann bleiben die Klicks getrennt.
Gezählt werden Klicks, keine Käufe. Wie das bei Partnerlinks aussieht und was die Zahlen nicht zeigen, steht im Beitrag URL Shortener für Affiliate-Links.
Gibt es kostenlose Kurzlink-Dienste?
Ja, viele Dienste bieten kostenlose Pläne, die Grenzen unterscheiden sich aber. Achte darauf, ob sich das Ziel ändern lässt, ob es eine Statistik gibt und wo die Server stehen.
Bei jog690.link gibt es einen Free Plan zum Ausprobieren, die Server stehen in Nürnberg (EU). Was in den Plänen enthalten ist, steht auf der Preisseite.
Welche Fehler passieren beim Kürzen häufig?
Die häufigsten Fehler betreffen die Zieladresse und den fehlenden Test. Beides lässt sich in einer Minute prüfen.
- Zieladresse ohne https:// oder unvollständig kopiert
- Kurzlink nicht getestet, bevor er gedruckt oder verschickt wird
- Ein Kurzlink für alles, sodass sich Kanäle nicht trennen lassen
- Einen Kurzlink noch einmal kürzen, dadurch entsteht eine unnötige Weiterleitung
- Ziel gelöscht oder umgezogen, ohne den Kurzlink anzupassen
Häufige Fragen
Du fügst die vollständige Zieladresse bei einem Kurzlink-Dienst ein, wählst wenn möglich einen Slug und speicherst. Danach kopierst du die kurze Adresse und testest sie am Handy.
Viele Dienste bieten kostenlose Pläne, deren Grenzen sich unterscheiden. Bei jog690.link gibt es einen Free Plan, Details stehen auf der Preisseite.
Bei dynamischen Kurzlinks ja, das Ziel liegt beim Dienst und lässt sich austauschen, ohne dass sich der Kurzlink ändert. Prüfe vor dem Start, ob dein Dienst das anbietet.
So lange, wie der Dienst und seine Domain betrieben werden und der Kurzlink nicht gelöscht ist. Bei gedruckten Links lohnt sich deshalb die Frage nach Laufzeit und Exportmöglichkeiten.
Das hängt vom Dienst. Mit einer Klickstatistik siehst du die Klicks pro Link, etwa nach Zeit, Land und Gerät. Verkäufe oder Anmeldungen zählt der Kurzlink nicht, die siehst du auf der Zielseite.
Nein. Für einen einzelnen, gut lesbaren Link in einer Nachricht reicht die Originaladresse. Ein Kurzlink lohnt sich bei Druckmaterial, wenig Platz, wechselnden Zielen oder wenn du Klicks pro Kanal vergleichen willst.