Ein Kurzlink über eine eigene Domain zeigt deine Adresse statt der des Dienstes, zum Beispiel go.deinefirma.at/angebot. Der Link bleibt kurz, und Empfänger sehen schon vor dem Klick, von wem er kommt. Technisch richtest du dafür einen Eintrag bei deinem Domain-Anbieter ein und verbindest die Domain mit dem Kurzlink-Dienst.
Eine eigene Domain lohnt sich vor allem für Unternehmen, Kampagnen und Druckmaterial, bei denen die Absenderadresse zählt. Für schnelle, private Links reicht oft die Standardadresse des Dienstes, weil dort niemand auf den Absender achtet. Bei der Entscheidung helfen drei Fragen: Soll die Marke in der Adresse stehen, soll der Link lange nutzbar bleiben, und wer pflegt die DNS-Einträge?
Dieser Beitrag erklärt, welche Vorteile eine eigene Domain bringt, ob du eine Domain oder eine Subdomain wählst und wie die Einrichtung abläuft. Dazu kommen typische Fehler, die beim Verbinden auftreten, und die Frage, wann sich der Aufwand überhaupt lohnt. Wo es konkret um jog690.link geht, steht das jeweils als eigener Satz dabei.
Was ist eine eigene Domain für Kurzlinks?
Es ist eine Domain oder Subdomain, die du selbst besitzt und als Adresse für deine Kurzlinks nutzt. Statt der Standardadresse des Dienstes steht dann deine Adresse vor dem Slug, dem kurzen Namen am Ende des Links.
Wie ein Kurzlink grundsätzlich funktioniert, erklärt der Beitrag URL-Shortener: Was ist das. In jog690.link findest du das im Menü als benutzerdefinierte Domains.
Welche Vorteile hat ein Kurzlink mit eigener Domain?
Der wichtigste Vorteil ist, dass die Adresse zu deiner Marke passt und Empfänger den Absender erkennen. Dazu kommt mehr Unabhängigkeit vom Dienst. Wechselst du später den Anbieter, bleibt die Domain deine. Die Links selbst musst du dann beim neuen Dienst wieder anlegen.
- Die Adresse zeigt Absender und Marke schon vor dem Klick
- Gedruckte Links und QR-Codes tragen deinen Namen
- Die Domain gehört dir und bleibt bei einem Dienstwechsel erhalten
- Mehrere Kampagnen lassen sich auf getrennten Subdomains führen
Domain oder Subdomain: Was passt besser?
Für Kurzlinks wird meist eine Subdomain wie go.deinefirma.at gewählt. Sie lässt deine Hauptseite unberührt und bei fast jedem DNS-Anbieter ist ein CNAME-Eintrag auf einer Subdomain möglich.
Eine eigene, kurze Zweitdomain eignet sich, wenn die Links sehr kurz sein sollen. Für die Hauptdomain ohne Subdomain erlauben nicht alle DNS-Anbieter einen CNAME. In jog690.link trägst du im Formular eine Domain oder Subdomain ein, zum Beispiel example.com.
Wie richtest du eine eigene Domain für Kurzlinks ein?
Du legst bei deinem Domain-Anbieter einen CNAME-Eintrag an, der auf die Adresse des Kurzlink-Dienstes zeigt, und trägst die Domain anschließend im Dienst ein. Ob die Domain dann sofort funktioniert, hängt vom Dienst ab. Zusätzlich dauert es etwas, bis die DNS-Änderung überall angekommen ist.
In jog690.link zeigt dein CNAME auf connect.jog690.link. Ein A-Record wird nicht verwendet. Den Rest übernimmt jog690.link: Das SSL-Zertifikat wird über Cloudflare eingerichtet und die Domain freigeschaltet. Das geschieht nicht sofort, plane dafür etwas Zeit ein.
Die ersten Kurzlinks legst du wie im Beitrag Kurzlink erstellen beschrieben an.
- Domain oder Subdomain festlegen, zum Beispiel go.deinefirma.at
- Beim Domain-Anbieter einen CNAME-Eintrag auf connect.jog690.link anlegen
- In jog690.link im Menü Benutzerdefinierte Domains die Domain eintragen und auf Erstellen klicken
- Warten, bis die Domain freigeschaltet ist, dann den ersten Kurzlink testen
Was sind Index-URL und 404-URL?
Mit der Index-URL richtest du eine Weiterleitung ein, wenn jemand nur deine Kurzlink-Domain ohne Slug aufruft. Die 404-URL leitet Besucher weiter, wenn ein Slug nicht existiert, zum Beispiel bei einem Tippfehler. Ohne beides landen Besucher auf einer leeren oder fremden Seite.
In jog690.link gibt es dafür zwei Felder: Benutzerdefinierte Index-URL und Benutzerdefinierte 404 nicht gefundene URL. Als Index-Ziel passt deine Startseite oder eine Landingpage. Für die 404-URL kannst du auf deiner Website eine eigene Seite anlegen, die auf den fehlenden Link hinweist und passende Alternativen zeigt, und deren Adresse eintragen.
Welche Fehler passieren beim Verbinden?
Am häufigsten scheitert es an einem falschen Eintragstyp, an Tippfehlern im Zielnamen oder daran, dass zu früh getestet wird. DNS-Änderungen brauchen etwas Zeit, bevor sie überall sichtbar sind.
- A-Record statt CNAME angelegt, in jog690.link wird nur der CNAME verwendet
- Zielname falsch geschrieben, korrekt ist connect.jog690.link
- Auf der Subdomain läuft schon eine andere Website oder ein alter Eintrag
- Zu früh getestet, nach der DNS-Änderung und bis zur Freischaltung etwas warten
- Keine Index-URL und keine eigene 404-Seite hinterlegt
Wann lohnt sich eine eigene Domain?
Sie lohnt sich, sobald Links öffentlich erscheinen und dein Name sichtbar sein soll, etwa in Kampagnen, auf Plakaten oder in Newslettern. Für kurze private Links ist sie selten nötig.
Eine eigene Domain gibt es in jog690.link je nach Plan, im Free Plan ist sie nicht enthalten. Welcher Plan wie viele Domains umfasst, steht auf der Preisseite. Wie du Kurzlinks im Alltag nutzt, zeigt die Seite Short Links.
Häufige Fragen
Ja, bei den meisten Diensten verbindest du dafür eine Domain oder Subdomain per DNS-Eintrag. In jog690.link geht das je nach Plan über die benutzerdefinierten Domains, im Free Plan ist es nicht enthalten.
Bei jog690.link legst du einen CNAME-Eintrag an, der auf connect.jog690.link zeigt. Ein A-Record wird nicht verwendet.
Nein, bei jog690.link wird das SSL-Zertifikat über Cloudflare eingerichtet. Du legst den CNAME-Eintrag an und trägst die Domain ein, den Rest übernimmt jog690.link, das dauert etwas.
Meist ist eine Subdomain wie go.deinefirma.at einfacher, weil deine Hauptseite unberührt bleibt. Eine kurze Zweitdomain passt, wenn die Links besonders kurz sein sollen.
Dann greift die Index-URL, also die Weiterleitung, die du dafür eingestellt hast. In jog690.link gibt es dafür ein eigenes Feld, dazu eine 404-URL, auf die du zum Beispiel eine eigene 404-Seite legen kannst.
Die Domain gehört dir und bleibt erhalten. Die Kurzlinks selbst musst du beim neuen Dienst mit denselben Slugs neu anlegen.